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| Der Glockenturm |
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| Der St. Maria Kirche |
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Der Glockenturm, 1532 von den Architekten Rossi und
Paleari aus Morcote in romanischem Stil geplant, wurde erst im Jahr 1729 mit dem
achteckigen Oberbau und der Kuppel fertiggestellt. |
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| Die Burg von Morcote |
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Liegt auf 475 m über Meer am Hang des Monte
Arbostora. Die Burg wurde ums Jahr 1100 auf den Ruinen eines longobardischen Wachturms
erbaut. Von der Burg aus führten Festungsmauern mit Wachtürmen beidseits der Siedlung
bis zum See. Zur Befestigungs-anlage gehörten auch zwei unterirdische Gänge, welche die
Burg mit der Siedlung am See verbanden. |
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| Die St. Antonius Kirche |
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Dient heute als Primarschule. Diese Kirche wurde im
Jahre 1300 von den Antonius-Mönchen aus Vienne in Frankreich gegründet. Im Innern
befinden sich in den beiden Seitenkappellen einige Fresken mit Episoden aus dem Leben der
Apostel und der Heiligen Familie. Über dem Altar das Jüngste Gericht von Antonio Ripa
mit den im Netz der Sünde gefangenen Seelen und den Geretteten, die von Engeln ins
Paradies geleitet werden. |
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| Die St. Maria Kirche |
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Diese Kirche in renaissance-barockem Stil wurde in
verschiedenen Etappen erbaut. Zwischen 1470 und 1478 wurde ein dreischiffiges romanisches
Bauwerk erstellt mit den sechs charakteristischen Hauptpfeilern aus Ziegelsteinen. Im Jahr
1581 wurde die San Carlo Seitenkapelle angebaut. Zehn Jahre später wurde mit der
gegenüberliegenden Kreuzigungskapelle begonnen und von 1750 bis 1758 die Altarnische und
die beiden Sakristeien dazugebaut.
Öffnungszeiten: 09:00 - 20:00 |
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| Die St. Rocco Kirche |
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Zwischen 1548 und 1553 nach Entwürfen von Arturo
Maspoli erbaut. Alle Maurerarbeiten sowie sämtliche Dekorationen wurden von den
Einwohnern von Morcote in Fronarbeit ausgeführt. Die Kirche wurde San Rocco geweiht, dem
Schutzpatron der Pestkranken.
Öffnungszeiten: 16:30 - 17.30 |
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| Der monumentale Friedhof |
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Das handwerkliche Geschick der Einwohner, die
künstlerische Aussagekraft ihrer Architekten und das Mäzenatentum der reichen
Patrizierfamilien bestimmten die Dorf- und Kirchenarchitekur von Mocote. Das zeigt sich
eindrücklich im terrassierten monumentalen Friedhof, wo diese drei Elemente zu einer
Einheit aus Natur, Geschichte und Architektur zusammenfliessen. |
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| Das St. Antonius Oratorium |
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Das Gebäude mit achteckigem Grundriss fügt sich
wunderbar in die Umgebung ein. Es erhielt im Laufe des 18. Jahrhunderts durch den Anbau
eines Säulengangs sein heutiges Aussehen. Im Innern des Gebäudes zeigt ein Rundfresko
von Carloni mit Figuren in natürlicher Grösse Szenen aus dem Leben Christi. |
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| Die Orgel der St. Maria Kirche |
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Um 1700 in der Gegend von Varese in
hochbarockem Stil gebaut und mit Säulen, Kapitellen und Intarsien reich verziert, wurde
sie vom Maler Domenico Fossati der Gemeinde gestiftet. Seit 1785 befindet sich die Orgel
in der ursprünglichen Apsis der Sakristei. |
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| Der Park Scherrer |
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Oeffnungszeiten (pdf)
Index Botanisch der Park Scherrer (pdf)
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Der Park wurde 1965 mit den Gebäuden und
Kunstwerken aus aller Welt von der Witwe Scherrers der Gemeinde Morcote geschenkt, mit dem
ausdrücklichen Wunsch, den Park der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Park mit
seiner reichen subtropischen Vegetation wachsen Palmen, Kamelien, Glyzinien, Oleander,
Zedern, Zypressen, Kampfer, Eukalyptus, Magnolien, Azaleen, Orangen, Zitronen, Bambus und
viele andere blühende und wohlriechende Pflanzen. Dieses Eden zieht jedes Jahr mehr
Besucher an und verzeichnet mit seinen kulturellen und künstlerischen Veranstaltungen
immer grösseren Erfolg. |
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Vor
gut 60 Jahren gab es hier nur ein altes Häuschen mit einem Stall und darüber,
an diesem Hang, einen Weinberg, durchsetz mit Kastanienbäumen. Arthur
Scherrer erwarb das Haus und dann, in Etappen, das ganze Grundstück. Aus
dem Häuschen wurde eine zauberhafte Residenz am See. Scherrer war ein
Landschaftsgärtner aus Passion und ein Romantiker, dessen Zaubergarten bis
heute nichts von seiner Faszination eingebüsst hat un immer mehr Besucher
in seinen Bann zieht. Als Sohn des Kaufmanns und Stadtrates Gustav Hermann
Scherrer wurde Arthur am 2. November 1881 in Sankt Gallen geboren. Er war
der älteste von fünf Brüdern und einer Schwester. Nach der Primarschule
besuchte er das berühmte Institut Schmidt in seiner Heimstadt, in dem er,
wie viele Söhne gutsituierter Familien, erzogen wurde. In Lausanne eignete
er sich perfektes Französisch an, um anschliessend, auf dem Wege seiner
Ausbildung, in Aachen die Textil-und Webeschule zu besuchen. Er lernte dort
Stoffe und Webearten von Grund auf hennen. Die italienische Sprache
vervollkomnete er in Siena, in den Vereinigten Staaten lernte er Englisch
und erwarb sich die ersten Businesskenntnisse. Später übernahm er den
Tuchandel seiens Vaters in München und machte aus dessen Lodengeschäft
eines der elegantesten Herrenmodehäuser der Stadt.
Arthur Scherrer starb im Jahre 1956.
1965
schenkte Frau Scherrer den Park der Gemeinde Morcote mit der Auflage, diesen
dem Publikkum zugänglich zu machen. Heute bildet dieser exklusive Garten
einen pittoresken Hintergrund für kulturelle und künstlerische
Veranstaltungen und wird mit den strukturellen Verbesserungen die immer
zahlreichen Besucher in die Traumwelt des Arthur Scherrer führen Können.
Von : Parco Scherrer il giardino delle meraviglie.
Text
von Adriano Antonini.
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| Die Laubengangänge |
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Die Laubengänge der Häuser von Morcote gehören
sicher zu den schönsten im Tessin. Sie wurden zwischen 1300 und 1500 erbaut und
dekoriert. Für ihren Bau wurden Säulen und Steine von verlassenen Häusern des alten
Dorfes verwendet. Bei einem Erdrutsch im Jahr 1862 versanken 14 Bogen aus dem Laubengang
von 7 Häusern im See. |
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| Die monumentale Treppe |
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Diese monumentale Treppe besteht aus 404 Stufen und
gilt als architektonisches Juwel der präalpinen Region. Dieses grandiose Bauwerk sollte
man in seiner ganzen Schönheit vom See aus betrachten. Die Treppe wurde in zwei Etappen
gebaut, die erste von Davide Fossati, einem Geschäftsmann und Bankier, geboren im Jahr
1644 in Morcote. Er beauftragte seinen Bruder und Ingenieur Domenico mit dem Bauprojekt
des oberen Teils, der von der Jahrhunderte alten Saumstrasse hinauf zum Sagrato führt,
dem Platz vor der Kirche. Die Arbeiten wurden den Bauunternehmern Rossi und Isella
übertragen, die das Projekt von 1727 bis 1732 ausführten. Diese Treppe wurde später von
Davide Fossati der Muttergottes gewidmet aus Dankbarkeit dafür, dass er von der Malaria
geheilt wurde.
Von 1861 bis 1863 wurde vom Baumeister Giacomo Rossi
der zweite Teil der Treppe gebaut, als Verbindung zwischen der oberen Treppe und der 1842
von Stefano Franscini erbauten neuen Kantonsstrasse. |
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| Der "Capitano" Turm |
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Dieser mittelalterliche Turm mit seinem
Doppel-Spitzbogenfenster (Bifore) wurde 1249 als Abschluss der Stadtmauer erbaut. |
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